Wie ich wahrnehme, fühle und denke - Robert Braunschweig

Robert Braunschweig
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Wie ich wahrnehme, fühle und denke

 
Wie ich wahrnehme, fühle und denke

Zum Nachdenken und Meditieren


Ich empfinde meinen Körper.
 
Ich empfinde, wie er lebt.



Durch meinen Körper fühle ich.
 
Ich erzeuge Gefühle und sende sie. Andere nehmen sie wahr.
 
Ich empfange Gefühle und nehme sie wahr.
 
Ich frage mich selbst und bekomme eine Antwort.
 
Diesen Schauplatz nenne ich Seele.



Ich beobachte, dass ich aktiv bin.

Ich denke.

Ich sehe, dass ich sehe.

Ich höre, dass ich höre.

Ich fühle, dass ich fühle.

Das ist mein Geist.



Ich fasse zusammen:

Mein Körper lebt.

Meine Seele fühlt.

Mein Geist denkt.

Ich erhalte eine Vision. Ich nehme sie wahr.

Sie ist nicht von mir.

Ich schöpfe aus dem Raum.

Ich sende in den Raum.

Ich komme aus dem Raum.

Ich gehe in den Raum.

Alles was ich nicht bin, ist Raum.

Alles ist im Raum.

In diesem Raum sind wir alle eins.

Mein Geist ist ein Teil des Ganzen.

Der geistige Raum ist das Gesetz.

Ich bin im Gesetz.



Diese Gedanken wurden mir am 10. April 1987 in einem Kloster oberhalb des Vierwaldstätter-Sees eingegeben. Den Text der Gedanken habe ich nie mehr verändert, er ist, wie ich ihn in jener Nacht niedergeschrieben habe, als mir diese Gedanken von aussen in die Feder diktiert wurden und ich ihn schreiben musste. Sie geben wieder, wie ich fühle, wie ich mich selber wahrnehme. Sie beschreiben, was Menschen nicht sehen können, wenn sie keine solchen Erfahrungen gemacht haben. Sie sind die Hinführung zum Sehen in den geistigen Raum hinein, jenen Raum, den ich bei den Nahtodeserlebnissen kennengelernt habe.

Aber es gibt auch Menschen, die keine Nahtodeserlebnisse hatten und sehr wohl fühlen, dass etwas Höheres da ist. Es ist eine persönliche Zusammenhangserfahrung und Sicht, gepaart mit dem Akzeptieren, dass es ein höheres Wesen gibt.

Ich verstehe unseren gesamten Kosmos als das höhere Wesen, als ein wirkliches Wesen. Es gibt sicher mehrere höhere Wesen, mehrere Kosmen.

Manche Menschen können mit diesen höheren Wesen kommunizieren – im Zen-Buddhismus wird beim Bogenschiessen der Pfeil ins Ziel geleitet, geführt durch höhere Wesen, durch einen Körper.

An einem bestimmten Punkt in meinem Leben begann ich, ohne vorher speziell dafür trainiert zu haben, Motorrad-Enduro Rennen zu fahren. Ich erzielte sehr gute Resultate, was meine Mitbewerber, die schon länger dabei waren und viel trainierten, nicht verstehen konnten. Ich bemerkte, dass es sich gleich verhielt wie beim Bogenschiessen der Zen-Buddhisten. Ich wurde gelenkt, während ich mit dem Motorrad fuhr, fuhr es in mir.

 
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